Nach einem Einführungsreferat zu Transitional Justice und den Wegen zur Umsetzung des Rechts auf Wahrheit und Gerechtigkeit gliedert sich die Tagung in drei Module. Referate aus verschiedenen Disziplinen eröffnen jeweils die Diskussionen zunächst im Panel, dann mit dem Publikum.

Das erste Modul behandelt die systematische Verfolgung der Jenischen und Sinti vor allem im 19. und 20. Jahrhundert in unserem Land sowie die Diskriminierungen in der Gegenwart. 

Das zweite Modul fragt nach den kolonialen Verflechtungen der Schweiz. Die gewählten Beispiele weisen verschiedene Unrechtsstrukturen aus und stellen damit unterschiedliche Herausforderungen an den heutigen Umgang mit dem jeweiligen historischen Unrecht. Die damit verbundenen komplexen Problemstellungen werden an der Tagung im interdisziplinären Austausch diskutiert. 

Schliesslich wird das dritte Modul versuchen, die Beziehung zwischen Recht und Geschichte sowie zwischen Geschichte und Recht im Hinblick auf die Umsetzung der Lehren zu beleuchten und die Wege und Schwierigkeiten der Erinnerungsarbeit zum historischen Unrecht aufzuzeigen – dies auch unter Einbezug internationaler Erkenntnisse und Erfahrungen.

Anmeldung per Mail erforderlich: info@icj-ch.org. 

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